Schmerzen beim Hund erkennen und behandeln

„Es tut weh“ – Wenn dem Hund Bewegung keine Freude mehr macht und die Gelenke vom Hund nur noch schmerzen, ist es an der Zeit, Initiative zu ergreifen.
Denn ein fehlendes oder unzureichendes Handeln bei übermäßiger Beanspruchung kann gravierende Folgen für die Lebensqualität haben. So wird der Hund daran gehindert, den Alltag aktiv zu erleben.
Wie Sie merken, dass Ihr Hund Schmerzen bei seinen Aktivitäten empfindet und wie Sie dann am besten vorgehen, erfahren Sie hier.

Osteoarthrose beim Hund: Was ist das eigentlich? – Das Gelenk beginnt zu streiken

Unter Osteoarthrose versteht man die fortschreitende Abnutzung und Zerstörung des Gelenkknorpels.

Folge dieser Abnutzung ist ein entzündlicher Prozess, der auf die Abbauprodukte des Knorpels zurückzuführen ist. Letztlich entstehen Fehlbelastungen und Reibungen, die auch die Zubildung von Knochensubstanz an falschen Stellen bedingen können und so zu weiteren Reibungen und Entzündungen sowie der zusätzlichen Knorpelabnutzung führen. Auch Sehnen und Bänder können bei fortgeschrittener Osteoarthrose in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bei der Osteoarthrose handelt es sich also um viele sich gegenseitig bedingende Faktoren, die in einem Teufelskreis das Gelenk nachhaltig zerstören und so schmerzhafte Prozesse hervorrufen.

Wie erkenne ich, ob mein Hund Schmerzen hat?

Bei meinem Hund verändert sich doch gar nichts? – Wenn Wahrnehmung zur Gewohnheit wird

Es passiert durchaus, dass Tierbesitzern Veränderungen, bspw. im Gangbild oder Verhalten des eigenen Tieres gar nicht wahrnehmen, wenn diese nicht plötzlich, sondern schleichend auftreten. Um auch kleinere Veränderungen zu bemerken ist eine genaue Analyse hilfreich.

Vergleichen Sie das Verhalten Ihres Vierbeiners doch mal mit dem anderer Hunde.
Nehmen Sie sich außerdem in regelmäßigen Abständen z.B. 2x pro Monat die Zeit und beobachten Sie Ihren Hund detailliert. Notieren Sie die Bewegungsabläufe und typisches Verhalten wie bspw. Springen auf das Sofa, Lecken der Pfoten u.ä., um Veränderungen bei Bedarf mit Ihren Tierarzt zu besprechen.

Hier ein paar Anstöße, welche Veränderungen in Bezug auf Gelenkbelastung sowie Schmerzen beim Hund auftreten könnten.

Tipp: Es kann hilfreich sein eine Bewertungsskala als Unterstützung zu nehmen.

0 steht zum Beispiel für „trifft gar nicht zu“, während 10 für immer oder sehr stark ausgeprägt steht.

 1. Analyse des Gangbildes

  • Mein Hund ist langsamer in seinen Bewegungsabläufen und kann mein Tempo nicht mehr halten.
  • Mein Hund meidet sprunghafte Bewegungen wie auf das Sofa oder in den Kofferraum.
  • Mein Hund zögert beim Treppensteigen und bergauf laufen oder verweigert.
  • Mein Hund setzt nicht gleichmäßig mit den Beinen auf und er vermeidet die Belastung einer oder sogar mehrerer Pfoten. Es tritt Lahmheit auf.
  • Mein Hund humpelt vorne oder hinten.

2. Analyse der Kommandos

  • Mein Hund zögert beim Hinsetzen und zeigt Probleme.
  • Mein Hund streckt in sitzender Position die Hinterläufe zur Entlastung weg.
  • Mein Vierbeiner weist Probleme beim Bewegen nach längeren Ruhephasen auf.

3. Analyse des Verhaltens

  • Mein Hund verliert das Interesse an Spaziergängen.
  • Er geht spielerischen Tätigkeiten deutlich weniger nach und springt dabei ggf. ungern.
  • Mein Hund zeigt sich mir gegenüber gereizter als zuvor.
  • Meine Berührung oder der pure Versuch davon löst abweisendes, teilweise aggressives Verhalten aus.
  • Mein Hund gibt Laute von sich.

Haben Sie viele Punkte mit 1 oder höher bewertet?

Beachten Sie, dass Verhaltensänderungen, wie Abwehrreaktionen auch andere Ursachen zugrunde liegen können. Sollten Sie jedoch mehrere dieser Fragen insbesondere in Bezug auf Bewegungen höher eingestuft haben, so suchen Sie unbedingt einen Tierarzt auf, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Denn das können erste Anzeichen einer Osteoarthritis beim Hund sein.

Und wie helfe ich meinem Hund? – Die Verwendung von Schmerzmitteln

Sie können Ihrem Tier auf vielfältige Art und Weise auch selbstständig helfen.
Wie das geht, erfahren Sie in unseren Artikeln über Physiotherapie sowie Risikofaktoren.

Eines hilft Ihrem Vierbeiner jedoch in jedem Fall: Die Vorsorge.
Bleiben Sie in engem Kontakt mit Ihrem Tierarzt und berichten Sie ihm soweit es geht über Auffälligkeiten.

Ihr Tierarzt erfasst das Stadium der Arthrose und damit das Ausmaß der Schmerzen korrekt und kann so eine angemessene Therapie einleiten.

Je nach Schwere der Osteoarthrose, kann eine Langzeittherapie mit Schmerzmitteln durch den Tierarzt notwendig sein.

Osteoarthrose beim Hund: Wenn eine Langzeittherapie mit Schmerzmitteln notwendig ist

Langzeittherapie bedeutet, dass eine dauerhafte Behandlung notwendig ist.
Arthrose ist nicht heilbar! Was eine Therapie umso notwendiger macht.

Ablauf einer Therapie:

Ist der Entzündungsprozess besonders akut, so wird zunächst mit Cortison-Präparaten direkt im Gelenk oder mit diversen Kurzzeit-Präparaten in Tablettenform behandelt.

Die eigentliche Langzeittherapie findet mit sogenannten Cyclooxygenase-Hemmern, besser bekannt als Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAID) statt, die die Prostaglandinherstellung, einem wichtigen Entzündungsmediator, hemmen. So wird das Entzündungsgeschehen auch nachhaltig verringert.
Die Gabe der Tabletten muss dann strikt jeden Tag zur richtigen Zeit stattfinden, um den Therapieerfolg zu gewährleisten. Halten Sie sich genau an die Vorgaben, die Sie von Ihrem Tierarzt erhalten.

Schmerztabletten für den Hund?

Bei einer fortschreitenden Osteoarthrose können Schmerzmittel der richtige Weg sein. Dabei sind aber unbedingt einige Dinge zu beachten:

  • Verwenden Sie niemals Schmerzmittel, die rezeptfrei im Handel erhältlich sind, für Ihren Hund ohne den Rat eines Tierarztes!
  • Greifen Sie bitte nicht einfach zu Humanpräparaten!
  • Kombinieren Sie nicht selbständig Tabletten oder Medikamente!
  • Weichen Sie nicht von der von Ihrem Tierarzt vorgegebenen Dosierung ab und halten Sie sich auch sonst an die Vorgaben des Tierarztes!

Denn fehlerhaft eingesetzte Schmerzmittel können gravierende Nebenwirkungen für Ihren Hund haben und im schlechtesten Fall zu einer Verschlimmerung führen anstatt zu helfen. So können bspw. schon geringe Dosen an Paracetamol für Hunde tödlich sein.
Genauso wenig sollte Aspirin für Hunde verwendet werden, denn der Wirkstoff hat starke Nebenwirkungen auf den Magen.

Ein schmerzfreies Hundeleben: Welche Alternativen und weiteren Hilfsmittel zur Unterstützung gibt es?

Vor der Behandlung akuter Symptomen steht die Prävention, denn Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. So kann die Gabe von Diät-Ergänzungsfuttermittel den Erhalt eines gesunden Gelenkes unterstützen. Sollte bei Ihrem Hund bereits der Verdacht auf Ostearthrose vorliegen unterstützt unser Produkt Flexadin Advanced® mit dem Inhaltsstoff UCII, ein nicht denaturiertes Kollagen vom Typ II. Über den Mechanismus der sogenannten „Oralen Toleranz“ werden Entzündungsprozesse gar nicht erst eingeleitet, da vom Gelenk freigesetzte Stoffe nicht als fremd wahrgenommen werden.

Neben UCII enthält Flexadin Advanced® zusätzlich Weihrauchextrakt, welches einen immunmodulierenden Effekt hat.

Das Flexadin Advanced® Chew wird nur einmal pro Tag gefüttert und ist somit leicht in den Hundealltag zu integrieren. Fördern Sie die Beweglichkeit und Flexibilität Ihres Hundes durch Linderung von Steifheit und Unbehagen, egal ob bereitsbeim ersten Zeichen von Gelenkbeschwerden oder parallel während der Behandlung mit Schmerzmitteln.

Desweiteren bieten wir auch mit unserem hochwertigen Futtermittelergänzungen der Marke Canivition® ein breites Spektrum an traditionellen Futtermittel zur Gelenkunterstützung von Hunden und Katzen an. Die vier Produkte sind dabei auf die unterschiedlichen Bedürfnisse im Laufe eines Hundelebens zugeschnitten und enthalten bspw. Stoffe wie Glykosaminoglykane und Chondroitinsulfat, sog. Chondroprotektiva, die einen positiven Effekt auf den Erhalt der Gelenkgesundheit haben und
Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungsprozesse, reduzieren. Alle Informationen finden Sie dazu unter www.canivition.de

Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, ein enger Austausch mit Ihrem Tierarzt sollte Teil einer jeden Therapie sein.

Arthrose Vorsorge beim Hund: Fazit & Tipps

Informationen über Informationen und jetzt? – Ein Fazit

Für ein gesundes, flexagiles Hundeleben sollten Sie folgende Punkte in Ihre Ostearthrose Vorsorge integrieren:

  • Beobachten Sie Ihren Hund stets in Bezug auf Veränderungen (Verhalten, Gangbild, Körperstellung)
  • Lassen Sie sich hinsichtlich Vorsorge-Maßnahmen beraten. Einige Tipps finden Sie hier.
  • Ergreifen Sie keine Eigeninitiative, wenn es um Schmerzmittel geht.
  • Bleiben Sie konsequent in der Therapie Ihres Tieres.
  • Pflegen Sie engen Kontakt und Austausch mit Ihrem Tierarzt.

Verwenden Sie Flexadin Advanced® als optimale Nahrungsergänzung zur Unterstützung der Gelenkgesundheit.